FILMINFOS
Regie
Cindy Meehl
Darsteller

Dan "Buck" Brannaman

Kinostart: 31.05.2012

Buck

„Viele haben behauptet, sie wären das Vorbild für Tom Booker in meinem Roman ‚Der Pferdeflüsterer’. Der einzige, der mich wirklich inspiriert hat, war Buck Brannaman. Buck ist der Zen-Meister der Pferdewelt.“
NICHOLAS EVANS
(Autor von DER PFERDEFLÜSTERER)

Was auf den ersten Blick wie ein Film über Pferde erscheint, ist vielmehr eine sehr beeindruckende Metapher für das Leben. Mehr als zwei Jahre begleitete die Filmemacherin Cindy Meehl den ‚natural horseman’ Buck Brannaman quer durch die USA und Europa. Entstanden ist dabei ein naturgewaltiger Film und das sensible Porträt eines Menschen, der mit einer ganz besonderen Gabe gesegnet ist. Buck Brannaman ist Pferdeflüsterer, und während alljährlich unzählige Menschen zu ihm kommen und hoffen, dass er die Probleme ihrer Pferde löst, stehen sie auf einmal selbst im Mittelpunkt und müssen sich ihrem eigenen Leben stellen. Denn Buck Brannaman weiß nicht nur bei den Tieren eine große Verwandlung herbeizuführen, er lehrt vor allem den Menschen, dass „ihr Pferd der Spiegel ihrer Seele ist, und sie manchmal nicht mögen werden, was sie sehen. Manchmal hingegen schon.“

Der Film BUCK geht diesem Phänomen auf den Grund und zeigt, wie aus dem einst von seinem Vater schwer misshandelten Kind Buck ein Mann geworden ist, der sein Leben trotz Zurückweisungen, Angst und Einschüchterung mithilfe der Pferde auf Vertrauen, Toleranz und Empathie stützt. Und so dokumentiert der Film nicht nur Bucks fast schon magisch anmutende Arbeit mit den Tieren, er spiegelt in Rückblicken auch den weiten Weg wider, den er selbst zurücklegen musste. Dabei zeigt er eindrucksvoll, dass „Natural Horsemanship“ kein mystischer Hype ist, sondern eine von starken Persönlichkeiten geprägte Einstellung zum Umgang mit Pferden und – weit darüber hinaus – zum Leben selbst.